RFID GLosssar

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RFID Glossar


Aktiver Transponder

Wird oft auch alternativ als aktiver Tag bezeichnet. Bei diesem Transpondertyp wird die für die Funkübertragung benötigte Energie von einer Batterie geliefert. Diese ermöglicht es, z.B. auch Temperatursensoren in den Tag zu integrieren. EPC  Class 3 und 4.

Auto-ID

Automatische Identifikation. Auto-ID-Systeme bieten die Möglichkeit, Informationen über Waren und Güter bereitzustellen. Beispiel: Barcode.

Barcode

Wird auch Strichcode oder EAN-Code genannt. Dieser Code befindet sich auf jeder Verkaufs- und Verpackungseinheit. Er wird mittels Scanner gelesen und enthält die Artikelnummer des Produkts und kann so einem Preis zugeordnet werden.

EAS - Elektronische Artikelsicherung

Diese 1-bit Transponder verfügen nur über zwei Zustände: „Transponder im Ansprechfeld vorhanden“, „Transponder im Ansprechfeld nicht vorhanden“. Sie werden vorrangig zur elektronischen Diebstahlsicherung in Einzelhandel eingesetzt und nach der Bezahlung an der Kasse deaktiviert. Sofern ein Transponder nicht deaktiviert ist, wird ein Alarm ausgelöst.

EPC Class1 Gen2

Der Standard EPC Class 1 Gen 2 definiert die physikalischen und logischen Anforderungen für passive-Backscatter RFID-Systeme im Frequenzbereich 860 MHz- 960 MHz (UHF).

Lesereichweite

Dies ist die maximale Distanz über die eine Kommunikation zwischen der Antenne eines Lese-/Schreibgeräts und einem Transponder effektiv ausgeführt werden kann. Die Lesereichweite kann unter anderem durch Ausrichtung zur Antenne und durch vorhandene Umweltbedingungen beeinflusst werden.

Middleware

Teil des RFID-Systems, dass das Lesegerät mit dem Back-end verbindet.

MDE - Mobile Datenerfassung

Mobile Datenerfassungsgeräte ermöglichen die mobile Erfassung von Daten über die manuelle Eingabe, das Scannen von Barcodelabels und/ oder RFID-Transpondern.

Pulkerfassung

Nahezu gleichzeitige Erfassung mehrerer Transponder durch ein Lesegerät. Wegen Behinderung durch Kollision werden die Transponder nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt erfasst, sondern sehr schnell hintereinander.

Reader

Bezeichnet ein Lesegerät, das Transponder identifiziert, sowie die darauf geschriebenen Daten über Funkwellen liest, ggf. filtert und an BackEnd-Systeme übermittelt. Darüber hinaus können – bei Verwendung beschreibbarer Transponder - Daten überschrieben oder hinzugefügt werden.

RFID - Radio Frequenz Identifikation

RFID ist eine Technologie für die berührungslose Datenübertragung auf der physikalischen Basis elektromagnetischer Wechselfelder, also Radiowellen. Herzstück der RFID-Technologie ist ein RFID-Transponder (bestehend aus einem Computerchip IC und einer Antenne) und wird auf verschiedenen Objekten angebracht. Der Speicher des Chips enthält i.d.R. einen Nummerncode, wie bspw. den Elektronischen Produktcode (EPC siehe dort), womit Objekte eindeutig identifiziert werden können. Die Daten eines Transponders werden mit einem RFID-Reader über Funksignale ausgelesen.

Semi-passiver Transponder

Ein semipassiver Transponder enthält eine Batterie zur Energieversorgung des Mikrochips. Die Energie zu Datenübertragung bezieht er jedoch aus dem elektromagnetischen Feld der Sendeantenne.

Smart-Label

Ein Smart Label bezeichnet eine dünne Transponderbauform auf Plastikfolie, die mit einer zusätzlichen Papierschicht versehen wird. Hierdurch ist es möglich einen  Barcode auf die Transpondervorderseite zu drucken.

Transponder

Die Bezeichnung Transponder setzt sich aus dem englischen Transmitter (Sender) und Responder (Empfänger) zusammen. Ein Transponder besteht aus einem Trägermaterial (Folie oder Gehäuse), einem Mikrochip (Datenspeicher) und einem Koppelelement (Spule oder Antenne).
Es gibt unterschiedliche Transponder, die abhängig sind vom Datenspeicher, der Kopplungseinheit, der Betriebsfrequenz (LF, HF, UHF, MW) und der Bauform.
Der Transponder wird an dem zu identifizierenden Objekt angebracht.

UHF

Ultrahochfrequenz-Technologie, die kontinentabhängig die Frequenzen von 433 MHz bis 950 MHz nutzt.

WORM-Tag

Englische Bezeichung: "Write Once Read Many". Ein Worm-Tag ist ein einmal beschreibbarer und demzufolge nur lesbarer Tag.

Write rate

Frequenz mit der die Daten zum Tag übertragen werden, dort gespeichert und geprüft werden.