SefLog

Es steht für Sichere und effiziente Logistikprozesse: Prävention, Identifikation und Bewältigungsstrategien.

30.11.13 (Hamburg) - Das durch das BMBF geförderte Forschungsprojekt sichere und effiziente Logistikprozesse wurde im  November 2013 erfolgreich abgeschlossen.

 

Die HLI GmbH hat dabei in den Arbeitspaketen 1, 4, 6 mitgewirkt und das Arbeitspaket 7 geleitet. In dem Arbeitspaket 7 wurden ein Großteil der Ergebnisse dargestellt und dokumentiert. Die folgenden Ergebnisse stehen hier (zum Teil) zum Download bereit:

 

  • Im Rahmen des Projektes wurde ein Handbuch erarbeitet, welches alle wichtigen Erkenntnisse des Projektes SefLog sowie Handlungsempfehlungen für die Gestaltung einer sicheren Logistikkette für den Containertransport beinhaltet. Dabei wird insbesondere auf die notwendige Kombination und Integration der Bereiche Technologie, Organisation und Personal eingegangen.
  • Darüber hinaus wurde ein Bedrohungsanalysetool (AP 6) konzipiert, welches Anwendern die Möglichkeit bietet, sich die Schwachstellen der eigenen Container-Logistikkette aufzeigen zu lassen. Ziel ist es dabei das Bewusstsein für die Sicherheit zu erhöhen, und für mögliche Schwachstellen direkt Handlungsempfehlungen aufzuführen.
  • Um einen Überblick über die bestehenden Technologien am Markt zu erhalten, wurde eine Technologiematrix (AP 4) erstellt.
  • Darüber hinaus wurden ebenfalls im Rahmen von Workshops Interaktionsketten verifiziert und vervollständigt. Hier ist die Komplexität von Interaktionsmaßnahmen nach Eintritt eines Eingriffs im Fokus der Betrachtung.
  • Darstellung RFID & CSB als Präsentation: Im Rahmen der Demonstrationen RFID und CSB hat sich die HLI zusammen mit der CSB Technologies GmbH mit der Kombination von RFID-Technologie und eines Container Security Devices beschäftigt. Durch die Kombination, kann bei der Verladung von Packstücken mit Hilfe der RFID-Technologie mit der Pulkerfassung von zu verladenen Packstücken die Vollständigkeit geprüft und diese Informationen an die CSB übermittelt werden. Dies ermöglicht, dass erst nach vollständiger Beladung, der Container geschlossen und die CSB montiert werden kann. Durch zusätzliche Identifizierung mittels RFID des Containers, der CSB und der berechtigten Mitarbeiter, kann eine Eingrenzung des mitarbeitenden Personenkreises vorgenommen und Fehler sowie Eingriffe in die Kette vermieden werden. Bei der Entladung kann ebenfalls der Austausch der Daten von der CSB an ein RFID-System erfolgen und ein Fehlen oder gar Austausch von Packstücken kann schnell bemerkt werden. Voraussetzung ist dabei, dass alle Packstücke mit RFID-Transpondern gekennzeichnet sind.

 

Zum Hintergrund des Projektes:

 

Es ist auch für Logistiker ein ernstes und spannendes Projekt: Das Rückgrat des Wirtschaftslebens, die Logistik, sicher zu machen gegen kriminelle und terroristische Attacken. Und bisher gibt es nur punktuelle Ansätze, den Transport von Waren vor Gefahren zu schützen. Hier setzt das Projekt SefLog an. Es steht für Sichere und effiziente Logistikprozesse: Prävention, Identifikation und Bewältigungsstrategien.

 

Sicherheit in der Transportkette umfasst mehrere Aspekte. Dazu gehören u.a. bei technischen Störungen Ausfallsicherheit und vor allem Möglichkeiten, schnell gerade auf operativer Ebene Alternativen bei kriminellen Handlungen und terroristische Aktivitäten zur Hand zu haben, um auch am Ort des Geschehens effektiv handeln zu können. Gerade terroristische Anschläge führten zu strengeren und erweiterten Regularien mit verstärkten Sicherungs- und Kontrolltätigkeiten. Eine weitere Verschärfung von Richtlinien ist in den nächsten Jahren zu erwarten. Dieses führt zu Kostensteigerungen und gefährdet auch die Effizienz und Schnelligkeit der Transportkette. Es besteht also sowohl politisch als auch wirtschaftlich gesehen Handlungsbedarf.

 

 Zu Ihrer weiteren Informationen stellen wir Ihnen hier unterschiedliche Projektergebnisse zum Download zur Verfügung:

 

 Hier noch verschiedene Poster mit Teilergebnissen:

 


Dateien:
Projektbericht_-_SefLog_v1.00_01.pdf361 K
SefLog_Poster_V7_gross_01.pdf8.2 M